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    Eile mit Weile

     

    Die vom Arzt und Kunstmäzen Rolf Hohmeister und seiner Ehefrau Esther Hohmeister zusammen mit einer kleinen Familien- und Freundesbande organisierte Skulpturenschau ist weltweit beachtet und von hohem Rennomée. Medien und Kunstinteressierte aus Nah und Fern richten von Mai bis November ihren Fokus auf den Anlass unter freiem Himmel. Zusammen mit dem Festival der Kleinskulpturen im Alten Bad Pfäfers werden rund 400 Kunstobjekte gezeigt. Die Macher der Bad RagARTz knüpfen konzeptionell an die erfolgreichen vergangenen Jahre an.

    Auch diesen Sommer soll die Ausstellung für Verblüffung und Verwunderung sorgen, Stoff für Gespräche und Gedanken bieten. Das Ziel ist, aus der Kunst bleibende Werte zu formen in einer Welt, in der Wertewandel und die Vernichtung von Werten schneller voranschreitet denn je. Das Motto 2018 lautet „Eile mit Weile“. Dafür garantieren zahlreiche Kunstschaffende und die gelben Schnecken als Erkennungsmerkmal.

     

     

    Wirkung auf die Umgebung

    „Es ist unser Ziel, mit der 7. Triennale den Zeitgeist zu treffen und dort künstlerisch weiterzudenken, wo andere aufhören“, sagt Rolf Hohmeister voller froher Erwartung. Es ist davon auszugehen, dass noch mehr Wert auf die Wirkung der Skulpturen in ihrer unmittelbaren Umgebung gelegt wird. Jede Skulptur soll ein Intermezzo für Wandelnde sein, den Augenblick geniessend. Die Wirkung von Kunst im sozialen Raum und in der Natur wirkt wechselseitig, der Übertritt auf dem zehn Kilometer langen Ragazer Skulpturenweg vom Dorfkern in die Erholungszone wird spielerisch gestaltet. Komprimierter und im Effekt viel kontrastreicher werden die Kunstwerke in der Vaduzer Innenstadt sein, für welche man in der Planung grössten Wert auf die Platzierung gelegt hat. Das Erlebnis, mit der Kunst mitten in einem Dorf in eine emotionale Konversation zu treten hat seinenganz besonderen Reiz.

     

     

    Europas grösster Skulpturenpark

    Rund 80 Kunstschaffende aus mehreren Nationen sind auch Teil einer einzigartigen Konfrontation mit der Natur. Einen Eintrittspreis gibt es nicht, Berührungsängste ebenso wenig. Die besonderen Empfindungen beim Flanieren durch die mit Kunst verwandelte Landschaft sind ein Teil des Erfolgsrezeptes von Bad RagARTz. Das Erlebnis, mit Kunst mitten in einem Dorf in eine emotionale Konversation zu treten hat seinen ganz besonderen Reiz - erst recht in der sich vom Sommer in den Herbst verändernden Natur. Farbe und Licht entfalten inmitten der Bergwelt plötzlich eine ganz andere Wirkung der Skulpturen. 400 000 Besucher liessen sich vor drei Jahren auf einem sechs Kilometer langen Rundweg davon überzeugen. Nur dank dieser Begeisterung ist es möglich, dass genug Gelder für das Budget von 2,1 Millionen Franken auf der ganzen Welt zusammen getragen werden.

     

     

    Das hier ist kein Museum. Es gibt keine Türe und keinen Eintritt. Man braucht nur die Bereitschaft, der Kunst auf Schritt und Tritt begegnen zu wollen.



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